Skip to main content

Kick-Off für BBDC II

Mit einem Kick-off-Meeting im Smart Data Forum wurde am 18. Januar die zweite Förderphase des Berlin Big Data Center (BBDC) eingeläutet.

Nachdem das Berlin Big Data Center (BBDC) nach einer erfolgreichen ersten Forschungsphase, für weitere drei Jahre vom BMBF eine Förderung erhält, fand am 18. Januar 2019 nun eine erste Veranstaltung, das Kick-Off-Meeting, statt. Die Pis der jeweiligen Konsortialmitglieder trafen zusammen um in kurzen Vorträgen ihre jeweiligen Forschungsfelder anzureißen und einen Ausblick zu geben, was in der kommende Förderphase im Rahmen der einzelnen Arbeitspakete erforscht und umgesetzt werden soll.

Prof. Volker Markl, Direktor des BBDC und Prof. Klaus-Robert Müller, Co-Direktor erläuterten auch die geplante enge Zusammenarbeit des BBDC mit dem neuen Berliner Zentrum für Maschinelles Lernen (BZML). Als zentralen Forschungsschwerpunkt des BBDC erklärte Volker Markl das Ineinandergreifen von skalierbarem Datenmanagement und Maschinellem Lernen als Kern von Big Data und Datenwissenschaft. Beides sind Schlüsseltechnologien für die Digitalisierung in Deutschland und damit als zentrale Herausforderung für die Zukunft zu sehen.

Während das BZML sich tiefergehend mit  Maschinellem Lernen im Detail, neuen, komplexen Modellen und mathematischen Grundlagen befasst, erforscht das BBDC skalierbares, deklaratives Maschinelles Lernen auf riesigen, heterogenen Daten und Datenströmen.

Prof. Konrad Rieck von der TU Braunschweig, die als neues Konsortialmitglied in der jetzigen 2. Phase des BBDC hinzugekommen ist, stellte seinen Forschungsbereich vor, der sich mit Datensicherheit im Maschinellen Lernen befasst und mit der Anwendung von Methoden des ML für die Datensicherheit. Der wichtige Aspekt einer verantwortungsvollen Datenanalyse wird dadurch ebenfalls im Konzept des BBDCs verankert. Als weiteres neues Konsortialmitglied gab Prof. Frederik Klauschen von der Charité Berlin Einblick in neue Methoden der Diagnostik in der Krebsforschung, die durch Analysen großer Datenmengen stark verbessert werden können. Diese Daten sind als Patientendaten besonders sensibel und müssen anonymisiert werden. Datensicherheit ist dabei ein besonders wichtiger Aspekt. Beide Vorträge konnten so den Wissens- und Technologietransfer von universitärer Forschung in Anwendungsbereiche verdeutlichen, was ebenfalls eine Mission des BBDCs ist.